C'est un ésprit éveillé qui m'attire vers toi...
Lieber André,
Hier im saarländischen Grenzland sind wir uns zuerst im profanen Alltagstreiben eines Neunkircher Supermarktes begegnet. Ruth und ich standen vor der Blumenauslage. Du kamst mit deiner Nora an uns vorbei. Ich gab lapidar den Kommentar "Tulpen aus Amsterdam" dazu ab und zu unser beider Verblüffung und anderer Supermarktkunden kam unmittelbar darauf deine spontan gesungene Antwort des Tulpenliedes auf niederländisch mit bestens geschulter und für meine Laienohren glänzenden Tenorstimme. Zu meiner Freude hat die Begebenheit dann unter hundert anderen Alltagsbegegnungen in einem Kapitel deines quirlig geschriebenen Buches literarisch Eingang gefunden. Hier zeigt sich für mich auch parallel zur Szene im Supermarkt wie direkt, locker, schnörkellos Dein Art zu schreiben ist. Neidlos muss man anerkennen, wie du so "Frei -Schnauze (Ick bin ein Berliner :) deine Texte schreiben und verfassen kannst...und en dat in het duits als nietmoedertaalspreker. Chapeau André zu deinem literarischen Schaffen als Nicht- Muttersprachler.
Liebe Grüße und auf bald. Dein zuagroasta Münchner Bekannter im Saarland
